Veilsdorf – “St.-Trinitatis-Kirche”
Die Veilsdorfer St.-Trinitatis-Kirche
ist sehr schön gelegen auf einem Vorsprung der Leite, dem Höhenzug neben der
Werra von Eisfeld nach Hildburghausen. Mit ihrem mächtigen, quadratischen,
durch Simse, Fenster und Luken in vier Geschosse geteilten zwanzig Meter
hohen Turm, dem schiefergedeckten, mit der Bekrönung mit Knopf und Hahn noch
einmal 31 Meter hohen, spitzen, sechseckigen Pyramidendach, zusammen 51
Meter Höhe, und dem wuchtigen, ziegelgedeckten Schiff ist die Kirche das
Wahrzeichen des Ortes und markantes Zeichen im Oberen Werratal.
Die mit floralen Motiven und
stilisierten (Kiesel-) Steinimitationen bemalte Kassettendecke darf als eine
der schönsten Deckenbemalungen in Südthüringen bezeichnet werden. Ihre
Motive kehren bei der Bemalung der Emporenbrüstung wieder.
Die St.-Trinitatis-Kirche wird als
Pfarrkirche der Gemeinde Veilsdorf mit den Ortsteilen Hetschbach, Kloster
Veilsdorf, Schackendorf und Veilsdorf für alle kirchlichen Veranstaltungen
und wegen ihrer Größe auch für alle kirchenmusikalischen Veranstaltungen und
regelmäßigen Chorkonzerte benutzt.
Veilsdorf “Kirche St. Veit” –
“Friedenskirche” – Friedhofskirche
Ähnlich wie in anderen Orten war
möglicherweise auch in Veilsdorf zunächst die heutige Friedhofskirche die
alte Pfarrkirche. Sie ist wahrscheinlich die ältere der beiden örtlichen
Gotteshäuser und wird schon 1308 urkundlich erwähnt.
Ursprünglich soll sie als eine
Wehrkirche mit einer starken Mauer umfriedet gewesen sein. Etwas auf der
Anhöhe, am Ortsausgang Richtung Süden gelegen, ähnelt sie von Weitem gesehen
ihrer jüngeren Schwester im Ort.
Der sehr alte Ortsname Veilsdorf hat
im Laufe der Jahrhunderte eine interessante Wandlung erfahren. Aus
Fiselestrop wurde Filesdorff, Vilesdorp, Veihelsdorff, Feielsdorf, Veylsdorf,
Markveilsdorf, Felsdorf und Veilsdorf.
Der Innenraum wird bestimmt von den
hölzernen Bänken und der Empore. Dem Besucher fällt sofort die seit 1958
angebrachte Aufschrift aus Johannes 16,33 ins Auge: In der Welt habt ihr
Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. Die Kirche dient
vordergründig als Andachtsraum für Trauerfeiern. Und sie wird genutzt, um
das Gedächtnis für die in den Weltkriegen Gefallenen in der Kirche wach zu
halten. In diesem Sinne rechtfertigt sich die seit 1852 vorgenommene
Umwidmung des Namens der “St.-Veits-Kirche” in “Friedenskirche”.
Besuchen Sie unsere Kirche und
Gemeinde bei ihren Veranstaltungen.
Sie sind willkommen!
Termine dazu erfahren Sie im Pfarramt.
(siehe oben)