Simmershausen – Kirche “St. Marien”
Die Anlage des Straßendorfes
Simmershausen weist hin auf die fränkische Siedlungstätigkeit des 9. und 10.
Jahrhunderts. Eine Urkunde im Kloster Fulda aus dem Jahr 874 mit der ersten
Nennung des Namens “Sigimareshusun” bestätigt das hohe Alter des Ortes, der
sich vom Personennamen “Sigmar” ableitet.
Die Kirche “St. Marien” ist auf
erhöhter Stelle errichtet. Auf einer Inschrift an der Kirche findet sich die
Jahreszahl 1514. Der untere Teil des Turmes gehört wohl noch zur damals
gebauten Kapelle. Weiterhin kann man die Jahreszahl 1697 an der Sakristei
entdecken. Dies könnte ein Hinweis auf einen Um- oder Neubau sein, unter
anderem des spätgotischen Kreuzgewölbes im Altarraum.
Das wertvollste Schmuckstück ist die
aus Sandstein kunstvoll gemeißelte Kanzel mit den Reliefs der vier
Evangelisten an den Seitenteilen und der Jahreszahl 1601.
Im Kriegsjahr 1944 kam es zum Absturz
und der Explosion eines amerikanischen Bombers unweit des Dorfes. Dabei
wurden die Fenster auf der Südseite der Kirche zerstört. 1959 wurden
umfangreiche Veränderungen im Kirchenschiff, besonders durch den Einbau des
Gemeinderaumes unter der Orgelempore vorgenommen.
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Termine dazu erfahren Sie im Pfarramt.
(siehe oben)