Henfstädt
Henfstädt ist ein altes Dorf mit
mindestens drei ehemaligen Rittergütern, von denen der Besucher auch heute
noch die sehr schönen, denkmalgeschützten Gebäude und Gebäudereste
betrachten kann. Nördlich des Ortes befindet sich der Osterberg mit der
Ruine der Osterburg, einer einst im Besitz der Henneberger Grafen
befindlichen Festung.
Im Jahr 1544 wird die örtliche Kirche
als Tochterkirche von Leutersdorf erstmals urkundlich erwähnt. Ihrer Anlage
nach ist sie aber wesentlich älter. So sind die frühgotischen Baumerkmale
unübersehbar, beispielsweise mehrere Fenster mit Spitzbögen und z. T. auch
Rundbögen.
Die vollständig als Steinbau
ausgeführte Kirche hat im Osten einen Turm, der zugleich den früheren
Chorraum im Untergeschoss birgt. Daran schließt sich, getrennt durch einen
spitzbogigen Triumphbogen das Haupthaus in der Größe von elf mal acht Meter
Seitenlänge an. An der Nordseite steht die kleine Sakristei, im oberen Teil
ein hübsches Fachwerkhäuschen, während der untere Teil ebenfalls massiv
gebaut und mit einem Tonnengewölbe versehen ist. Die Besonderheit ist der
darin erhaltene steinerne Altar, der als Hinweis darauf gilt, dass der Raum
der Sakristei als ältester Teil der Kirche möglicherweise eine ursprünglich
selbstständige Kapelle war.
Der Chorraum mit seinem Kreuzgewölbe
beherbergt heute im unteren Teil eine Art zweite Sakristei und ist mit einer
neuen Glasfensterwand vom Haupthaus abgeteilt.
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Gemeinde bei ihren Veranstaltungen.
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Termine dazu erfahren Sie im Pfarramt.
(siehe oben)