Fehrenbach – Kirchgemeindehaus
Die Geschichte des Ortes Fehrenbach
ist vor allem sehr eng mit einer der frühesten Glashütten Thüringens
verbunden gewesen. Heute erinnert am ehemaligen Standort des alten
Glasbetriebes in der Ortsmitte ein Informationspavillon an die beschwerliche
Arbeit der Fehrenbacher. Die Einwohner waren lange Zeit so arm, dass der Ort
von den Landesherren als Notstandsgebiet angesehen wurden.
Viele Jahrhunderte gab es hier keine
Kirche, sondern die Fehrenbacher gingen zum Gottesdienst und zu allen
kirchlichen Anlässen ins benachbarte Heubach. Anfang des 20. Jahrhunderts
plante die Fehrenbacher Gemeinde ein öffentliches Mehrzweckhaus, unter
anderem für alle gottesdienstlichen Feiern und auch für Trauerfeiern, die im
Zusammenhang mit Bestattungen auf dem ebenfalls neu angelegten Friedhof
stattfinden.
Im Jahr 1933 wurde dann das
Gemeindehaus erbaut. Es liegt am Rand des Ortes Richtung Heubach, umgeben
von Wald und Wiesen. Äußerlich handelt es sich um ein frei stehendes,
relativ großes Haus mit Walmdach, auf dessen beiden Längsseiten Mansarden zu
sehen sind und in der Mitte ein Dachreiter.
Vor der Kirche steht ein einfacher,
heute verkleideter stählerner Glockenstuhl. Dort sind seit 1962 drei
Stahlglocken und die alte Bronzeglocke aus dem Dachtürmchen untergebracht
und läuten regelmäßig zu Gottesdiensten oder anderen kirchlichen Anlässen.
Besuchen Sie unsere Kirche und
Gemeinde bei ihren Veranstaltungen.
Sie sind willkommen!
Termine dazu erfahren Sie im Pfarramt.
(siehe oben)