Kirche zu Brünn
Der Ort Brünn, im Jahr 1317 als Burne,
später als Bronne bezeichnet – es handelt sich wohl um einen “Brunnen”. Für
den Besucher ist die etwas auf der Anhöhe am Ortsrand gelegene Kirche
nicht übersehbar. Sie wurde in den Jahren 1670 bis 1672 erbaut.
Nach einer alten Legende wurde die
Kirche aus Steinen einer Burg des Grafen Poppo von Henneberg errichtet.
Unsicher ist, ob an ihrer Stelle eine Kapelle gestanden hat.
Im Oktober 1672 fand die feierliche
Einweihung statt – die Kirche ist allerdings bis heute ohne Namen bzw. ohne
Schutzpatron geblieben. Der Aufbau der Kirche ist im Ganzen sehr
einheitlich. Im Grundriss ein von West nach Ost langgezogenes Rechteck, im
Chorraum an beiden Ecken abgeschrägt, mit einem großen, im Osten gewalmten
Satteldach. Auf der Westseite des Daches ruht der Kirchturm als Dachreiter
mit doppeltem, verschiefertem Helm und Turmknopf sowie Wetterfahne.
Von besonderem Reiz ist der so
genannte Zimpelstern der Orgel, dessen Drehbewegung mit einem kleinen
Glockenspiel einhergeht und dem Orgelspiel nur einmal im Jahr zum
Weihnachtsgottesdienst zu einem ganz besonderen Erlebnis verhilft.
Mittelpunkt und Schmuckstück der
Kirche ist der lebensgroße Kruzifixus, erstmalig erwähnt im Jahre 1714 über
dem Altar. Ein weiteres Kreuz stammt aus Oberammergau und wurde 1874
gestiftet.
Im Jahr 1903 wurde der schöne
Kronenleuchter angeschafft.
Bei der letzten Renovierung des
Innenraumes wurden Gemälde und Verzierungen an der Kanzel freigelegt, die
1731 von dem Hildburghäuser Schnitzer und Maler Johann Stamm geschaffen
wurden.
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Termine dazu erfahren Sie im Pfarramt.
(siehe oben)